Die Afrikanische Teufelskralle erhält langzeitig die Fitness

Afrikanische Teufelskralle © Heike Rau - Fotolia.com

Die Afrikanische Teufelskralle kommt, wie der Name schon sagt, aus Afrika. Sie ist in den Steppen Namibias und Südafrikas beheimatet und wird von den Einwohnern dieser Gebiete schon seit sehr langer Zeit als Heilpflanze angewandt. Ihren Namen bekam die Teufelskralle durch ihr Aussehen. Die Früchte der Pflanze, die Farben von violett bis hellrosa annehmen können, wachsen nach oben. Ihre Triebe sehen aus wie kleine dünne Finger, die zusammen eine Kralle bilden. Die Farbe tat ihren Rest und erinnerte an den Teufel.

Die Inhaltsstoffe der Afrikanischen Teufelskralle

Dass die Afrikanische Teufelskralle als Heilpflanze bezeichnet wird, liegt vor allem an den Inhaltsstoffen Procumbosid, Harpagid, Procubid und Verbascoid. Besonders die Harpagoside sind sehr hilfreich für die Gesundheit, denn diese weisen eine schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung auf. Die Pflanze kann daher therapeutisch wunderbar genutzt werden, um zum Beispiel sämtliche entzündliche Gelenkerkrankungen zu behandeln.

Anwendungsgebiete

  • Läufer und Leichtathleten, aber auch Kraftsportler haben oft mit schmerzenden Gelenken, Gelenkentzündungen oder Muskelzerrungen zu kämpfen.
  • Im Bereich Sport und Fitness wird besonders auf Heilpflanzen und homöopathische Mittel geachtet, da chemische Medikamente sich negativ auf das Training auswirken können.
  • Die Afrikanische Teufelskralle ist daher sehr beliebt, da sie nur wenige Nebenwirkungen aufweist.
  • Auch Sportler, die unter Sehnenentzündungen oder einer bereits beginnenden Arthrose leiden, können die Afrikanische Teufelskralle anwenden. Je nachdem, wie weit fortgeschritten die Arthrose ist, empfiehlt sich eine Behandlung mit der Heilpflanze als Begleitung zu einer herkömmlichen Therapie.
  • Für Läufer, deren Beine sich vor oder nach dem Training schwer oder steif anfühlen, eignet sich die Afrikanische Teufelskralle ebenso.

Darreichungsform der Afrikanischen Teufelskralle

In ihrer Heimat wird die Pflanze häufig als Tee oder Tinktur angewandt. Da man hierzulande nur fertige Präparate erhält, kann man zudem auch auf Kapseln zurückgreifen. Dies ist wohl, neben der Tinkur, die einfachste Darreichungsform. Der Tee ist zwar ebenfalls sehr bekömmlich, schmeckt jedoch sehr bitter. Zudem muss der Tee vor dem Genuss an die fünf Stunden ziehen, bevor er getrunken werden kann.

Eine Tinktur kann man kaufen, aber auch einfach selbst herstellen. In manchen Läden bekommt man die Pflanzenwurzeln zu kaufen. Diese gibt man zusammen mit Doppelkorn in ein Gefäß und lässt das Ganze einige Wochen ziehen. Danach kann man betreffende schmerzende Stellen nach dem Sport direkt einreiben, Umschläge mit der Tinktur machen oder auch einige Tropfen davon in das Badewasser geben.

Studien und Erfahrungsberichte belegen die Wirksamkeit

Wie in Hinblick auf jedes Medikament, wurde auch die Afrikanische Teufelskralle einigen Studien zu ihrer Wirksamkeit unterzogen. Ohne Zögern wurde belegt, dass die Einnahme oder äußerliche Anwendung der Afrikanischen Teufelskralle die Beschwerden von Patienten mit Gelenk- und Muskelbeschwerden lindert. Vor allem Sportler berichten über eine wundersame Wirkung, die nach wenigen Wochen der Einnahme zu spüren ist. Plötzlich sind Bewegungen wieder uneingeschränkt möglich, die vorher nur mit größter Mühe und Schmerzen machbar waren. Wichtig ist jedoch, dass Tabletten, Tinkturen oder Tees mindestens fünfzig Milligramm Harpagosid enthalten. Dieser Wirkstoff ist für das Einsetzen der Hauptwirkung zuständig.




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