Die Vorteile von Creatin im Bodybuilding

Creatin Creatin, © ogichobanov - Fotolia.com

Bodybuilding ist ein Sport mit dem Ziel der aktiven Gestaltung der Körperkonturen. Das zentrale Element ist das Wachstum der Muskelmasse. Beim Bodybuilding geht es primär, um die Körpermodifikation und nur sekundär um den Kraftzuwachs. Der mit Abstand berühmteste Bodybuilder Arnold Schwarzenegger wurde ein mehrfacher Olympiasieger. Wenn das gewünschte Trainingsziel der spezielle Muskelaufbau sein sollte, führt an Bodybuilding oft kein Weg vorbei. Als Zusatz zur Sporternährung wurde in den vergangenen Jahren Kreatin entwickelt. Es gilt heute als eine Form der Nahrungsergänzung, wenn die sportliche Leistungssteigerung eine Rolle spielt. Vielleicht haben Sie möglicherweise über eine zusätzliche Einnahme von Creatin nachgedacht.

Eigenschaften und Wirkungsweise von Creatin

Ein gesunder Körper produziert Substanzen für die Aufrechterhaltung der Körperfunktionen selbst oder nimmt diese mit einer ausgewogenen Ernährung in ausreichendem Maße auf. Eine zusätzliche Zufuhr von Kreatin hat sich in einigen Sportarten als sinnvoll erwiesen. Eine Wirksamkeit ist für die Erhöhung der Kurzleistung und Maximalkraft der Muskulatur als auch für eine Verringerung der Zellschäden in Ausdauersportarten dokumentiert. Dadurch kann das Trainingsvolumen gesteigert werden.

Kreatin wird vom menschlichen Körper als Energieversorgung während der Muskelkontraktion genutzt. In den Muskelfasern kommt es in zwei verschiedenen Formen vor.

  • Es gibt das freie Kreatin oder das Kreatinphosphat. Kreatinphosphat unterstützt als schnelle Energiequelle die Muskeltätigkeit als Energielieferant. Der körpereigne Vorrat wird bei der Muskelarbeit schon nach kurzer Zeit verbraucht.
  • Das freie Creatin kann bei Bedarf in Creatinphosphat umgewandelt werden und dient anschließend mit ATP zusammen als Energiequelle.

Kreatin ist in Fleisch und Fisch enthalten. Die Konzentration von Kreatin beträgt etwa 3 – 5 g/kg. Der Kreatinbedarf im normalen Alltag liegt etwa bei 1 – 2 g/Tag. Der menschliche Körper kann selbst Kreatin aus Aminosäuren bilden. Creatin wird in den Nieren und der Bauchspeicheldrüse aus den Aminosäuren Arginin, Glycin und Methionin gebildet.

Wer kann Creatinprodukte einnehmen?

Die Aufnahme von Kreatin als Nahrungsergänzung ist bei der Personengruppe zu empfehlen, die sich vegetarisch ernährt und intensiv Sport betreibt. Wenn ein erhöhter Kreatinbedarf durch Intensivtraining besteht, entscheiden sich viele Sportler für eine zusätzliche Aufnahme von Kreatin. Bei der Zufuhr von Kreatin gelangt der Stoff in den Blutkreislauf und wird zur Muskelzelle transportiert. Bei der Kreatinaufnahme sollten Sie auf die richtige Einnahmemenge achten. Hier gilt der Grundsatz, das mehr nicht unbedingt besser ist.

Wissenschaftliche Studien zeigten auf, dass der menschliche Körper nur so viel Creatin aufnehmen kann, wie er verbraucht, und zwar nur dann, wenn die Einnahme korrekt vorgenommen wird. Kreatin sollte in einer warmen Flüssigkeit aufgenommen werden. Kreatin kann zusammen mit Traubensaft gemixt werden, da kohlenhydrathaltige Säfte den Wirkstoff schneller in die Muskelfasern leiten. Ein Fehler bei der Creatinsupplementierung, wäre eine Aufnahme in kalter Form, ohne zusätzliche Kohlenhydrate. Dadurch würde die Verfügbarkeit im Körper reduziert werden.

Der Einfluss der Kreatinsupplemente auf klinische Faktoren, insbesondere bei der Leber-und Nierenfunktion wurde in wissenschaftlichen Studien untersucht, wobei keine negativen Auswirkungen festgestellt wurden.

Vorteile von Kreatin im Kraftsport

Krafttraining genießt in Deutschland nicht den besten Ruf. Doch ist nichts an den negativen Behauptungen wahr. Durch Krafttraining bekommen Sie nicht nur mehr Muskeln, sondern steigern auch Ihre gesundheitliche Fitness. Es ist tatsächlich so, dass Krafttraining Muskeln abbaut. Das Muskeltraining ist ein natürlicher Prozess. Die Energiereserven werden vom Training aufgebraucht. Die Muskelstränge erhalten mikroskopisch kleine Verletzungen und müssen sich in der darauffolgenden Ruhephase reparieren. Der eigentliche Muskelaufbau findet in der Ruhephase statt. Für den Prozess benötigt der Körper entsprechende Nährstoffe aus der Nahrung.

Seit Beginn des 20. Jahrhunderts ist bekannt, dass die Zufuhr von Creatin beim Menschen die Konzentration der Substanz in den Skelettmuskeln erhöht. Wissenschaftliche Studien dokumentieren eine Zunahme der fettfreien Körpermasse nach der Einnahme von Kreatin. Einige Studien erkennen einen verminderten Ammoniakspiegel bei Verwendung von Kreatin. Dieser Umstand ist auf eine verbesserte Resynthese von ATP zurückzuführen. Weiteres Beispiel hierzu wären die verbesserten Laktatwerte bei. Bei einer Kreatinergänzung kommt es zu einer Gewichtszunahme. Langfristig erscheint nach der reversiblen Gewichtszunahme durch erhöhte Wassereinlagerung in den Zellen ein Zuwachs von der fettfreien Körper- bzw. Muskelmasse möglich.

Die Einnahme von Kreatin führt zu Wassereinlagerungen im Gewebe. Kreatin sollte als Supplement in Verbindung mit einem ausgewogenen Trainings- und Ernährungsplan eingenommen werden. Wichtig ist dabei auch, viel Flüssigkeit aufzunehmen, da Kreatin auch Wasser im Muskel einlagert.

Unterstützender Einsatz bei Bodybuilding

Creatin ist ein von Sportlern anerkanntes Produkt im Supplementbereich. Der britische Olympiasieger Linford Christie bekannte sich offen zum Konsum von Kreatin. Die Substanz wird im Bodybuilding verwendet, um die maximale Leistung zu steigern. Das Training ist angebracht, um Masse aufzubauen, die Bauchpartie zu festigen oder abzunehmen. Die Ziele und Motivation sollte klar sein. So sollte am Anfang ein realistisches Trainingsziel stehen, das in einem bestimmten Zeitraum erreicht werden kann. Bei einer hohen Motivation sollte eine ausreichende Regenerationszeit zwischen den Trainingseinheiten liegen. Deshalb sollte nicht jeden Tag trainiert werden, da der Körper dann keine ausreichende Erholungsphase bekommt. Die Muskeln können so nicht optimal wachsen.

Denken Sie stets positiv und vertrauen Sie darauf, dass Sie die gesetzten Ziele erreichen. Erfolge stellen sich anfänglich schnell, ein, die Muskulatur wird straffer und macht einen volleren Eindruck. Doch oftmals ist das bereits vorhandene Muskulatur, welche aktiviert wurde. Neue Muskulatur aufzubauen kann ein langwieriger Prozess sein. Dieser Prozess ist abhängig vom Alter, Geschlecht und genetischen Faktoren. Konsequenz und Beharrlichkeit sind Eigenschaften, die ein Bodybuilder haben sollte.



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