Sandsacktraining – ideal zum Steigern der Fitness und zum Kalorienverbrauch

Sandsacktraining © Bernd Libbach - Fotolia.com

Oleg Deutschmann von FinallyFit stellt heute das Training mit dem Box-Sandsack vor und was man als Anfänger beachten muss.

Das Training mit dem Box-Sandsack ist als Trainingsform wird bisher von vielen unterschätzt. Dabei ist es eine sehr effektive Methode, seine Fitness zu steigern, Schlagtechniken zu verbessern und natürlich auch um Kalorien effektiv zu verbrennen. Gerade beim Training mit dem Sandsack ist der Kalorienverbrauch nach dem Training (die sogenannte „Nachbrenneffekt“) ist hierbei sehr hoch.

Als Anfänger ist man bereits nach kurzen Schlagserien total ausgepowert, so dass das Boxsacktraining auch noch Zeit spart. Einen vergleichbaren Kalorienverbrauch erzielt man sonst nur mit sehr intensiven und komplexen Übungen.



Was muss ich als Boxsack-Anfänger beachten?

  • Wer sich entschließt mit Sandsacktraining zu beginnen, der sollte bereits ein solider Fitnesslevel haben, ansonsten wird man anfangs sehr schnell erschöpft sein. Unter Umständen kann dies bei einigen die Motivation negativ beeinflussen.
  • Am Anfang sollte man idealerweise mit mehreren Schlagserien mit einer Dauer von 1-2 Minuten beginnen und dazwischen jeweils 1 Minute Pause machen.





Führhand und Schlaghand beim Sandsacktraining

Beim Boxen legt man sich immer eine Führ- und eine Schlaghand. Dabei ist die Führhand die etwas schwächere Hand (bei Linkshändern ist das in der Regel die rechte Hand, bei Rechtshändern ist es üblicherweise umgekehrt). Die Führhand sowie das jeweilige Bein stehen jeweils näher am Boxsack, während die Schlaghand und das Standbein um ca. 45 Grad abgewandt sind. Das ist die Ausgangsposition, aus der Sie vor dem Sandsack stehen und die Schlagserien durchführen.

Der wichtigste Schlag beim Boxen ist die Gerade. Wichtig ist, dass sowohl Beine und auch Oberkörper angespannt sind (als Übung kann man sich angespannt hinstellen und eine zweite Person kann versuchen die erste Person leicht aber mit Druck versuchen zur Seite zu Schieben. Das sollten man verhindern können). Der Schlag erfolgt auf Augenhöhe und mit maximaler Härte. Diese Schläge kann man sowohl mit der Führ- als auch mit der Schlaghand ausführen. Mit der Schlaghand ist der Weg nur etwas weiter als mit der Führhand.

Ganz wichtig ist, dass der Arm beim Schlag nicht vollkommen ausgestreckt ist. Steht man zu weit weg, schlägt man ins Leere und riskiert eine Überstreckung im Ellenbogengelenk. Steht man zu nah am Sandsack, so kann man nicht die volle Kraft entfalten.

Das ideale Gewicht eines Sandsacks

Das Gewicht des Boxsacks richtet sich nach dem Körpergewicht des Trainierenden. In der Regel sind bei schweren Sandsäcken zwischen 50 und 60 Kilogramm und bei leichten etwa 30 Kilogramm ideal. Als Füllung sollte man keinen Sand nehmen, da sich dieser bei Feuchtigkeit schnell verhärtet und so den Gelenken schaden kann, sondern kleingeschnittene Stoffreste, die unter Druck zusammengepresst wurden.

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Welche Handschuhe sind zum Boxsacktraining geeignet?

Wer mit der bloßen Hand trainiert, der riskiert Schürfwunden, daher sollte man beim Sandsacktraining spezielle Handschuhe tragen. Als Handschuhe eignen sich sogenannte Ballhandschuhe, da diese zusätzlich gepolstert sind und die Handgelenke schonen. Dabei kann man auch auf Bandagen verzichten.

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Fotos: © Amazon Produktfoto




Sandsacktraining – ideal zum Steigern der Fitness und zum Kalorienverbrauch
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